September 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen unseres letzten Newsletters haben wir Sie bereits informiert: Am Samstag startet um die Mondfinsternis herum unsere „Mondwoche“. Ziel ist es, das Galileum im Bewusstsein der Solinger Bürgerinnen und Bürger zu verankern, in persönlichen Gesprächen über den Fortschritt zu informieren, Sponsoren zu gewinnen und Spenden für die Ablösung der restlichen Bürgschaft der Stadt-Sparkasse Solingen sowie die Finanzierung der Technik zu generieren. Auf unserem Weg sind wir in dieser Woche auch wieder ein gutes Stück weitergekommen: Der Bauantrag wurde am Dienstag Nachmittag eingereicht, noch dieses Jahr erwarten wir die Baugenehmigung.

Meine Bitte an Sie: Erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten von unserem Anliegen. Wenn möglich, nehmen Sie doch eines unserer Banner auf Ihre Website und verlinken auf unsere Website. Zielseite und Banner finden Sie hier: galileum-solingen.de/mondwoche.

Teilen Sie unsere Beiträge auf Facebook, werden Sie Fan unserer Crowdfunding-Aktion unter www.startnext.de/galileum. Und wenn Sie in Solingen wohnen: Kaufen Sie doch einen Kasten Mineralwasser der Haaner Felsenquelle! Die Haaner Felsenquelle unterstützt uns im Rahmen der Aktionswoche nämlich nicht nur mit der Wasserbar auf den Marktplätzen, sondern spendet für jeden in der Aktionswoche im Solinger Stadtgebiet verkauften Kasten Haaner Felsenquelle 50 Cent. Sie sehen: Helfen können Sie auf verschiedenste Art und Weise. Vielen Dank!

Herzliche Grüße 

 

Ihr Dr. Frank Lungenstraß
Schatzmeister
Walter-Horn-Gesellschaft e.V. - Sternwarte Solingen


 

Mondwoche – Die Aktionen im Überblick

Wann? Was?
26.09.2015 - 9 bis 14 Uhr Präsenz auf dem Wochenmarkt Solingen-Ohligs, Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen
26.09.2015 - 18 Uhr Einmal Mond und zurück – Ein Kinderprogramm in der Sternwarte Solingen in Zusammenarbeit mit Schülern der Geschwister Scholl Gesamtschule
27./28.09.2015 – Nacht

Mondfinsternis – deutschlandweit; die Sternwarte hat aber wegen der sehr ungünstigen Beobachtungszeit geschlossen; außerdem steht der Mond von der Sternwarte aus gesehen teilweise hinter Bäumen

1.10.2015 - 9 bis 14 Uhr Präsenz auf dem Wochenmarkt in Solingen-Mitte, Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen

2.10.2015 - 12:30 bis 13:10 Uhr (Aufbau ab 11:45 Uhr)

Schüler der Geschwister Scholl Schule präsentieren ihr maßstabsgetreues Planetenmodell und mehr auf dem Schulhof am Rennpatt 29 in Ohligs
3.10.2015

Wir öffnen die Türen des Galileum Solingen im Rahmen des Maus-Tags „Türen auf“ für Kinder; Informationen unter www.wdrmaus.de

Wenige Restkarten verfügbar unter maus@sternwarte-solingen.de

Außerdem werden Sie in Solingen und Umgebung unsere Spots auf Radio RSG hören, Anzeigen im Solinger Tageblatt und Poster in den Bussen der Stadtwerke Solingen finden! Wir freuen uns mit Ihnen auf eine erfolgreiche Mondwoche!

Crowdfunding-Aktion 2015: Eine neue Fernrohrmontierung für die Sternwarte

Unsere Crowdfunding-Aktion für eine neue Teleskopmontierung geht nun in die entscheidende Etappe: Es beginnt nun die sogenannte Funding-Phase und das bedeutet: Es werden Spenden für die neue Teleskopmontierung gesammelt. Ziel hierfür sind 15.990 Euro, die wir bis zum 31. Oktober über Startnext sammeln müssen. Erreichen wir dieses Ziel nicht, waren die Zeit und Mühe, die wir in dieses Projekt gesteckt haben, leider umsonst. Daher unsere Bitte: Machen Sie mit und helfen Sie uns!

Und warum wird eine neue Teleskopmontierung gebraucht?

Seit September 2014 verfügt die Sternwarte Solingen mit dem Celestron C14 EHD über ein neues und modernes Hauptteleskop. Leistung und Ergebnisse sind hervorragend. Für eine noch präzisere und schnellere Nutzung beim Einsatz mit den Besuchern und in der Fotografie soll die bestehende Standardmontierung des Fernrohres nun aber durch die Montierung DDM 85 der Firma ASA ersetzt werden. Damit lässt sich das Teleskop viel genauer steuern. Im Film zum Crowdfunding-Projekt sind die Unterschiede zwischen den Montierungen genau erläutert; das Video steht unter www.startnext.de/galileum bereit, dort gibt es auch jede Menge weiterer Informationen zur Aktion.

Bevorstehende Mondfinsternis am 28. September 2015

Am 28. September ist es so weit – Eine totale Mondfinsternis wird in ganz Deutschland in voller Länge sichtbar sein. Das nächtliche Phänomen der totalen Mondfinsternis wird in dieser Form erst wieder im Januar 2018 beobachtbar sein und sollte deshalb auf keinen Fall verpasst werden.

Ablauf der Mondfinsternis

Die Zeit der totalen Finsternis wird sich über einen relativ langen Zeitraum, über ca. 70 Minuten erstrecken. Die Dauer der gesamten Finsternis mit ihren 5,25 Stunden ist allerdings sehr kurz. Wer dieses seltene Phänomen beobachten möchte, sollte sich auf eine lange Nacht einstellen, da die totale Verfinsterung des Mondes erst um kurz nach vier in der Nacht erreicht wird. Diese totale Phase der Finsternis wird bis ca. halb sechs andauern. Für besonders interessierte Betrachter, die auch die Ein- und Austrittsphasen des Mondes in den Halb- und Kernschatten der Erde nicht verpassen möchten, ist noch mehr Ausdauer gefragt: Der Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde beginnt um 02:10 Uhr und das Ende der Finsternis wird mit dem Austritt aus dem Halbschatten gegen 07:30 Uhr erwartet (alle Zeiten in MESZ).

Die drei Grundtypen der Mondfinsternis

Astronomen unterscheiden drei Typen von Mondfinsternissen: Die totale Mondfinsternis, die partielle Mondfinsternis und die Halbschattenfinsternis. Bei der totalen Mondfinsternis, der seltensten Art, durchquert der Mond als Ganzes den Kernschatten der Erde. Bei der partiellen Mondfinsternis hingegen durchquert der Mond nicht als Ganzes den Kernschatten der Erde, sondern eben nur partiell oder teilweise. Eine Halbschattenfinsternis tritt relativ häufig auf, ist aber nur schlecht beobachtbar und findet dann statt, wenn der Mond mit einem Teil oder als Ganzes den sogenannten Halbschatten der Erde durchquert.

Zusammenfall mit dem Erntemond

Der Tradition nach wird der September-Mond auch als Erntemond bezeichnet, da früher aufgrund des Lichtes, das der Mond im Monat September spendet, die Ernte auch in der Nacht möglich war. Der Begriff Erntemond bezeichnet das Auftreten des Vollmondes zu der Zeit, zu der der Mond, auf seiner elliptischen Bahn, der Erde sehr nahe steht und so eine Menge Licht spendet. Der Durchmesser des Mondes erscheint zu diesem Zeitpunkt deutlich größer, als zu der erdfernsten Position. Solch ein Zusammenfall von Erntemond und Mondfinsternis, wie er im September stattfinden wird, ist äußerst selten und wird Berechnungen nach erst wieder im Jahr 2574 stattfinden.

Auch für Kurzentschlossene ist die Beobachtung der Mondfinsternis möglich: Anders, als bei der Sonnenfinsternis ist kein Schutz für die Augen nötig. Ein Fernglas könnte allerdings Hilfreich sein, um genau beobachten zu können, wann die Finsternis beginnt und wann der Zeitpunkt der totalen Verfinsterung beginnt. Ein Platz mit Blickrichtung zum West-Horizont und die Meidung von künstlichen Lichtquellen stellen sicher, dass die Finsternis optimal beobachtet werden kann.

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Guido Steinmüller
Dr. Sebastian Fleischmann
Dr. Frank Lungenstraß
Michael Berghaus
Norman Schwarz